Ü50: Grandioser Sieg der Westfalenmeisterschaft 2018

Am 8. September 2018 fand in Paderborn die Westfalenmeisterschaft Ü50 statt. Das hervorragend organisierte Turnier richtete TuRa Elsen auf seiner heimischen Sportanlage aus. Es hatten sich 25 Mannschaften qualifiziert, die in 3 Sechser Gruppen und einer Gruppe mit 7 Mannschaften die Vorrunde ausspielten. Der VfB Kirchhellen, der im Rahmen einer Spielgemeinschaft durch zwei Spieler des VfL Grafenwald verstärkt wurde, traf in der Gruppe C auf die Vertretungen: SpVg Erkenschwick, SV Herdingen, SG Heven/Rüdinghausen, Hövelhofer SV und SV Oetinghausen. Gespielt wurde im Modus 6 + 1 bei einer Spielzeit von 13 Minuten. In der Finalrunde wurde die Spielzeit dann auf 15 Minuten erhöht.

Der VfB startete denkbar ungünstig mit einer vermeidbaren 0:1 Niederlage gegen den SV Oetinghausen in das Turnier. Aber die Mannschaft steigerte sich und ließ in der zweiten Begegnung einen überzeugenden 3:1 Sieg gegen den SV Herdingen folgen (Torschützen: Schellberg, Zerta (2). Im Anschluss reichte es gegen die SpVg Erkenschwick nur zu einem 1:1 Unentschieden. Der VfB ging zwar verdienter Maßen mit 1:0 durch M. Thimm in Führung, konnte aber kurz vor Schluss den Ausgleich der Erkenschwicker nach einer gelungenen Kombination nicht verhindern. Auch in der anschließenden Begegnung gegen den SV Oetingen gelang es dem VfB nicht, seine spielerische Überlegenheit und die erarbeiteten Torchancen in einen Sieg umzumünzen. Das Spiel endete schließlich mit einem 0:0 Unentschieden. Damit war vor der letzen Auseinandersetzung mit dem Hövelhofer SV (gleichzeitig das letzte Spiel in der Gruppe C) klar: es musste ein Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz her, wenn der VfB die Zwischenrunde erreichen wollte. Entsprechend engagiert ging die Mannschaft zu Werke und ließ dem Gegner keine Chance. Durch einen Flugkopfball nach einer Ecke von D. Schmidt erzielte B. von Oepen die umjubelte 1:0 Führung. Durch zwei weitere, überlegt herausgespielte Tore von Y. Zerta und D. Schmidt stand es am Ende 3:0 für den VfB, der auch davon profitierte, dass der Gegner das ganze Turnier mit lediglich einem Auswechselspieler bestritten hatte und dadurch mit seinen Kräften so ziemlich am Ende war. Aufgrund der besten Tordifferenz setzte sich der VfB damit vor der SpVg Erkenschwick, der SG Heven/Rüdinghausen und dem SV Oetingen, die alle 8 Punkte aufzuweisen hatten, als Gruppenerster für das ¼-Finale durch.

Gegner war der Zweitplazierte der Gruppe A, die SG Vorwärts/FC Epe. Das durch einige Nickeligkeiten geprägte Spiel wurde folgerichtig letztlich durch einen 9-Meter entschieden. Nach einem Foulspiel im Strafraum an Y. Zerta verwandelte D. Schmidt sicher. Der Sieg geriet auch durch eine zweifelhafte 2 Minutenstrafe für den VfB nicht mehr in Gefahr. Die Mannschaft überstand die Unterzahl ohne große Probleme und brachte den Sieg unter Dach und Fach.

Das Halbfinale war erreicht. Der Gegner hieß SG Spvgg Herten/SC Herten, gegen den es bei einem Freundschaftsspiel im Vorfeld noch eine herbe Niederlage gegeben hatte. In diesem Spiel jedoch präsentierte sich der VfB als die bessere Mannschaft und ging folgerichtig zur Mitte der Spielzeit mit 1:0 in Führung. Nach feinem Zuspiel versenkte D. Schmidt aus kurzer Distanz unhaltbar für den Hertener Torwart. Quasi mit dem Schlusspfiff kam der Gegner zu seiner ersten zwingenden Torchance und nutzte sie. Die VfB Abwehr konnte den Ball nicht konsequent genug aus dem eigenen Strafraum bringen. Ein Hertener Gegenspieler nutzte dies und erzielte mit einem platzierten Schuss in den Winkel den 1:1 Ausgleich. Für das 9-Meter-Schießen wurden für den VfB als Schützen D. Schmidt, Y. Zerta und R. Strohmeier nominiert. Alle drei verwandelten ebenso wie die Hertener Schützen. Danach war wieder D. Schmidt an der Reihe, der wie beim ersten Versuch souverän vollstreckte. Sein Hertener Gegenüber dagegen schoss den Ball knapp am Tor vorbei und damit hatte der VfB mit 5:4 das Finale erreicht.

Gegner war die SG FC Bad Oeynhausen/Rehn, die sich gegen SC Westfalia Herne durchgesetzt hatte. Das Spiel war auf beiden Seiten zunächst auf Torsicherung bedacht. Der VfB erspielte sich im Laufe der Zeit zwar die ein oder andere Chance, aber unter dem Strich stand letztlich ein 0:0 als Endergebnis. Zum fälligen 9-Meter-Schießen traten für den VfB die gleichen Schützen wie im Halbfinale an. Aber es wurde nicht die Stunde der Schützen, sondern die des VfB Torwarts H. Wessendorf. In der ersten Runde konnte nur D. Schmidt verwandeln. Y. Zerta (Latte) und R. Strohmeier (über das Tor) verschossen. Auf der anderen Seite konnte der Gegner aber auch nur einmal verwandeln, weil H. Wessendorf die anderen beiden Schüsse parierte. Es ging also im Modus eins gegen eins weiter. D. Schmidt leistete sich seinen ersten Fehlversuch. Der gegnerische Torwart parierte. Aber auch H. Wessendorf hielt den nächsten Versuch des Gegners. Y. Zerta traf wiederum nur die Torlatte, aber unser Torwart war danach auch wieder in der richtigen Ecke und hielt erneut. R. Strohmeier machte es danach besser und schob den Ball platziert und flach ins Tor. Zum Happy End für den VfB krönte H. Wessendorf seine Leistung an diesem Tage und hielt den darauf folgenden 9-Meter und machte damit den Westfalenmeistertitel für den VfB perfekt. Der Rest war Jubel und unbändige Freude.

Am Erringen des Titels waren beteiligt: H. Wesssendorf, R. Strohmeier, J. Schrebert, F. Haubold, B. von Oepen, P. Josten, M. Thimm, K. Schellberg, D. Schmidt, Y. Zerta, J. Gräfe, P. Böhnisch                              

Zurück